Kürzlich präsentierte uns Doncolor seine 1:72-Truppe für den Early-War. Keule und Speer statt Panzerfaust und StuG war die Devise.
Ab in die Steinzeit
mit dem Esci Set 225 Barbarian Warriors
Unser Doncolor hat den Entschluss gefasst, dass Behind Omaha nicht nur in der Normandie zuhause ist. Quasi als very, very, very early war schickte er uns in die Steinzeit zurück. Seine Ergänzungen zum Behind Omaha Regelset geben dem Spiel in der Steinzeit ordentlich Drive.
Wer ansonsten nur WWII-Minis bemalt, wird sich fragen, woher die Cave Men stammen. Doncolor hat sie aus dem Esci Set 225 Barbarian Warriors entnommen. Natürlich musste er die Figuren ein wenig modifizieren, damit man ihnen die Steinzeit glaubwürdig abnimmt.
Das kompakte 30cm x 30cm Spielfeld hat er auch gleich aus Styrodur geschnitzt.
Die Jäger bereiten sich auf den Jagdzug vor. Vor den Malereien an der Höhlenwand versammelt man sich.
Die Herren werden aus den verschlafenen Augen der Fledermäuse beobachtet. Letztere hat Doncolor aus Reiskörnern gefertigt und an die Höhlendecke gesetzt.
Dieser Herr ist der Heiler der Bande. Er kann bei verwundeten Kriegern bis zu 2 Verwundungspunkte heilen.
„Barbaren-Barbara“ ist mit Vorsicht zu genießen. Wer gegen sie kämpft muss einen W6 werfen. Bei einer „1“ hat man sich in sie verliebt und kämpft auf ihrer Seite weiter. Bei einer „6“ hat man ihr eins über die Rübe gezogen und schleppt sie in die eigene Höhle.
Der Speerwerfer. Er hat eine Reichweite von 15cm. Dafür kann er mangels Waffe am Nahkampf nicht teilnehmen.
Der Axtschwinger. Er kann „nur“ Nahkampf. Dies bedeutet, dass er nur Figuren angreifen darf, zu denen er „Base-Kontakt“ hat.
Der Herr mit der Steinschleuder. Der hat eine Reichweite von 15cm. Er kann ebenfalls nicht am Nahkampf teilnehmen.
Alle Figuren können pro Runde bis zu 10cm weit laufen. Erleiden sie im Kampf eine Verwundung, reduziert sich die Strecke auf 5cm. Werden sie ein zweites Mal verwundet, bleiben sie bewusstlos liegen.
Der Umbau der Figuren aus dem Esci Set 225 Barbarian Warriors hat Doncolor mit dem Skalpell und Bastelmesser vorgenommen. Auf dem letzten Bild erkennt man das eine oder andere sicher. Mal hat er ein Schwert am Gürtel entfernt, mal trennte er ein Schwert von der Hand ab. Ein Schwert wurde auch mal zu einer steinzeitlicheren Waffe umgeschnitzt. Ein Schwert wurde zur Keule geformt, dafür wurde dann natürlich die überflüssige Scheide zum Schwert entfernt.
Die Esci Barbarian Warriors im steinzeitlichen Behind-Omaha-Spiel
Wir haben natürlich auch mal ein paar Matches probegespielt. Schon alleine, um herauszubekommen, wie sich das auf der Winz-Spielplatte von 30cm x 30cm so anfühlt. Das Spiel mit den Barbaren erwies sich als recht kurzweilig. Ein Spiel dauerte so etwa 20 bis 30 Minuten. Obwohl jeder Spieler nur ganz wenige Figuren im Einsatz hatte und das Spielfeld mit 30cm x 30cm nun wirklich überschaubar groß war, blieb genug an Spieloptionen zu bedenken und zu entscheiden.
Was wir nicht vermutet hatten, das war die oft spielentscheidende Wirkung des Einsatzes des Heilers. So mancher Treffer beim Gegner wurde so wieder im Nachhinein neutralisiert.
Habt ihr selbst Lust bekommen, mal so ein Ugah-Ugah-Early-War-Spiel zu spielen? Dann meldet euch doch einfach mal per Kommentar hier unter dem Artikel. Oder wollt ihr unseren YouTube-Channel abonnieren und kein Spiel mehr verpassen? Unser nächstes Spielevent kommt gewiss.
Best
Sturmi
Bildnachweis: © alle schwarzer.de