Die FoW Bofors 40mm gun muss natürlich auch auf eine Base. Anders kann man sich den Einsatz bei PBI nicht vorstellen. Die Gestaltung der Basen für Geschütz und Bediener soll uns heute beschäftigen.
Die Geschützbase
Die Geschütz-Basen sind recht simpel gehalten. Es sind runde 40mm-Scheiben, die schlicht die Kreuzlafette der 40mm-Bofors-Flak aufnehmen sollen. Etwas Wüstenboden mit Geröll drauf und ein paar größeren Steinen sollen es werden.
Einzige Besonderheit: Die Steine bemale ich in einem Grauton und highlighte diese mit Weiß. Damit bilden die Steine einen Kontrast zum gelblich braunen Wüstenboden. Es entsteht Spannung. Das Vorbild ist ein Diorama, bei dem ich dieses Farbspiel erstmalig beobachtete.
Die Base für die drei 40mm Bofors Flaks von Flames of War bilden drei Unterlegscheiben mit einem Durchmesser von 40mm. Das Loch in der Mitte ist mit einem Stück Papier abgedeckt. Etwas behelfsmäßig, aber funktionabel.
In die Strukturpaste werden einige Steine vom Aquariumkies eingedrückt. Im Maßstab 1:100 sind dies schon kleine Findlinge…
Auf die Grundierung mit Revell Aquacolor 36188 Ocker wird eine sehr dünne Lasur mit Revell Aquacolor 36184 Lederbraun aufgebracht. Die Lasur soll sehr dünn sein, um mit der geringen Menge an Farbpigmenten eine geringe Färbung des Untergrunds zu erzielen. Der Wüstenboden soll „heller“ wirken.
Ein Novum gibt es heute auch: Die kräftigen Steine aus Aquariumkies werden mit Revell Aquacolor 36179 Blaugrau bemalt. Graue Steine auf einem gelblich braunen Untergrund hatte ich kürzlich auf einem Diorama entdeckt. Der Farbkontrast ( „Blau-Gelb“) ließ das Diorama spannend wirken. Das wollte ich hier auch mal ausprobieren.
Die Steine in Blaugrau werden mit Weiß trockengebürstet. So werden der Wüstenboden und die Steine in verschiedenen Farbpaletten gehalten. Es entsteht ein Farbkontrast, der das Auge beim Betrachten wach hält. Es entsteht Spannung im Bild.
Zur Bepflanzung der Base benutze ich wie üblich die Grasbüschels von MiniNatur. Wie man sieht, habe ich kürzlich mal größere Mengen davon erstanden.
Die Figurenbase
Die Basen der Figuren sind kleiner als jene der Geschütze. Unterlegscheiben von 30mm Durchmesser verwende ich hier. Die Ausstattung ist analog zu denen der 40mm Bofors Flak. Wie bei PBI üblich, stehen mehrere Figuren auf der Base als Trupp zusammen.
Warum eigentlich separate Figurenbasen? Man könnte die Minis ja auch sämtlich mit auf die Basen der Geschütze dübeln. Ariovist wollte das so. Es habe so den Vorteil, dass man die Figuren separat als Casualty entfernen kann. Nun denn. Der Wunsch kann erfüllt werden.
Der aufgestreute Aquariumkies drückt sich mit seinem Eigengewicht in die Strukturpaste und haftet so.
Nach dem Trocknen der Strukturpaste haftet noch reichlich Aquariumkies an den Figuren. Das muss abgebürstet werden.
Der Endzustand. Jetzt kann es ab nach Tobruk gehen !!! Dieses Mal liegt Tobruk allerdings in Elberfeld…
Auslieferung
Die Auslieferung der 40mm Bofors Flak von Flames of War an den Ariovist kann stattfinden.
Ich hoffe, ihr konntet einige Ideen aufgreifen und für euch verwenden.
Best
Sturmi
PS:
Hier noch die Shots vom ersten Manöver…
Bildnachweis: © alle schwarzer.de
2 Kommentare
Schön, freue mich.
Und seh‘ ich sie nicht in dieser Welt,
so seh‘ ich sie in Langenfeld.
Conflict 2018 an diesem Wochenende.
Ja, auf der CONFLICT Rheinland in Langenfeld solltet ihr mit dabei sein. Ich werde auch hochfahren, auch um mir die vielen schicken Spieltische anzusehen, von denen ich schon Fotos vorliegen hatte. Und ein PBI-Spiel auf der Spielplatte „San Germano“ von Ariovist und Willi muss auch sein!