Der erfolgreich absolvierte Einstieg mit dem Uferbereich gab mir Mut und Auftrieb. So wollte ich mich nun dem diffizilen Part der Bachbett-Detailgestaltung widmen.
Geröll und Findlinge
Mitten rein ins Bachbett hätte ich gerne ein paar sperrige Steinchens. Große Findlinge, wie sie schon mal aus der Felswand brechen und im zu Tal schießenden Schmelzwasser im Bergbach mitgerissen und bei nachlassenden Schmelzwassermassen dann doch irgendwo liegen gelassen werden. Ne Nummer kleiner darfs auch mal sein. So ein 20cm bis 50cm (Originalgröße) durchmessender Wacker darf auch rumliegen und für kräftig Gischt im Wasser sorgen.
Die Flächen für das Geröll bestreiche ich mit PONAL. Dort drücke ich zunächst größere Steine und Findlinge in den PONAL.
Der Vogelsand wird darüber geschüttet und in den PONAL eingedrückt. Die zuvor platzierten Steine bleiben so erhalten und ragen später aus dem Geröll auf.
Die PONAL-Tupfen aus der Nähe. Sie müssen große genug sein, den kleinen Auqariumkiesel gut festzuhalten.
An den Stellen, an denen später Geröllmassen liegen sollen, wurde der Bachboden mit PONAL bestrichen. Auf diese Stellen schütte ich jetzt den groben Vogelsand und drücke den Sand in den PONAL.
Die Steine auf dem Boden des Bachbetts…
…werden aufgemalt! Die Steine werden in verschiedenen Grautönen aufgetragen. Der Untergrund wird Schwarz sein, so dass die Steine gut kontrastieren. Eventuell kommt später noch eine Lasur drüber, die den Untergrund etwas unscharf werden lässt. Das wird man sehen. Jetzt kommt jedenfalls erstmal die schwarze Grundierung auf das Bachbett.
Das Bachbett des Gebirgsbachs wird geschwärzt. Der Bach in der Wiese wird eine eigene Grundierung erhalten und bekommt kein Schwarz ab.
Die schwarze Farbe überzieht auch Steine und Geröll. Hier wird später mit hellerer Farbe nachgearbeitet, um Findlinge und Geröll herauszuarbeiten.
Noch wirken die Geröllinseln unnatürlich. Der Lichteinfall deutet aber bereits an, wie es künftig aussehen könnte.
Der Bach in der Wiese wird mit Khakibraun grundiert. In ihm sollen sich bevorzugt Grüntöne wiederfinden und da ist Khakibraun eine gute Grundlage.
Nun kommen die Uferpartien dran. Hier verwende ich Erdbraun. Es wird später der Farbton sein, der unter der Wiese zu liegen kommen wird.
Farben für die Details
Bislang sind nur die grobschlächtigen Farben aufgetragen. Beim nächsten Mal kommen die ersten Schmuckfarben auf die Module. Die werden den beiden Gebirgsbachplatten bereits viel Gesicht geben.
Stay tuned!
Sturmi
BIldnachweis: © alle schwarzer.de