Wer mit seiner Zeit nichts anzufangen weiß, der nimmt sich große Projekte vor. Manch einer erschafft in sieben Tagen ganze Welten, andere begnügen sich mit einem kleinen Ausschnitt daraus. So auch der Sturmi, der sich der Schienenstränge und des Bahnhofs von Alexandrowsk ( nicht Shturmigrad ) annimmt. Heute beginnen wir mal mit den ersten Arbeiten, den Basics.
Ein Sprint zum Bootcamp beginnt am 11.06.2016
Der Termin für das DBMM-Bootcamp in Bonn steht fest. Genauso fest steht, dass ich dort dem Ariovist seine aufgehübschten Sächelchen in die Hand drücken werde. Wenn ich dann mal so hochrechne, dann bleibt nicht wirklich viel Zeit… so ungefähr sieben Tage…
Der erste Tag ist also der 11. Juni – kürzlich erst gewesen. Ich beschließe, den Sprint mal gelassen anzugehen. Gechillt und nicht etwa gehetzt wollen wir durchs Ziel laufen. Da soll im ersten Schritt die Grundierung der Gleisstücke genügen.
Grundierung der Resin-Gleise
Was ist zu tun? Ich erinnere mich an meine recht erfolgreiche Vorgehensweise bei dem Bau von Shturmigrad. Damals habe ich das Bemalen der Gleise im Vorfeld der Maschinenfabrik in mehreren Schritten zügig und mit gutem Ergebnis über die Bühne gebracht.
- Grundierung mit Revell Aquacolor 36176 Mittelgrau
- Auftrag des Black Wash von Game Color
- Trockenbürsten des Schotterbettes mit Revell Aquacolor 36176 Mittelgrau
- Bemalen der Schwellen mit Revell Aquacolor 36184 Lederbraun
- Trockenbürsten des Schotterbettes mit Revell Aquacolor 36109 Anthrazit
- Anbringen von Rost an den Schienensträngen mit einer Lasur aus Revell Aquacolor 36185 Braun
In diesem Fall hier muss ich allerdings auch noch die Schienenstränge bemalen. Dazu braucht es Vallejo Model Color 70.863 Gunmetal Grey. Das Gunmetal trage ich logischerweise vor dem Rost auf. Nach dem Rost ziehe ich mit einem Pinsel nochmal ne Spur Gunmetal über die Schienenoberkante – so der Plan.
Hier beginne ich jedenfalls erstmal mit dem ersten der Schritte.
Bildnachweis: © alle schwwarzer.de
2 Kommentare
Ich würde/wollte den abgestürzten Panzer III-IV noch verrutschte Zeltplanen verpassen (Tempo mit Wasser/Weißleim-Mischung), denn sonst werden sie wohl bis zum Ende aller TT-Tage Anstoß wegen ihrer 7 Laufrollen erregen…(„Was soll´n des für ein Panzer sein..? In Panzer 3,5..bla..sappl…“)
Ich vermute sowieso, dass der Kneter dieser Teile das zu spät merkte, und hat aus diesem Grund dem einen Panzer noch eine Plane verpasst.., dann aber keine Lust mehr für die restlichen gehabt…
Ja, ist eigentlich schade, dass das nicht mehr korrigiert wurde. Ansonsten ist es eigentlich ein schönes Modell.